Islampress

Kabeldurchtrennung - Anzeichen eines beginnenden Krieges?



Vor einer Woche wurde bekannt, daß vier Unterseekabel, die die islamisch-arabische Welt, aber auch Indien mit dem Internet verbinden, durchtrennt wurden. Das kann kein Zufall sein. Hat die TAGESSCHAU uns dieses bedeutsame Ereignis eine ganze Woche lang vorenthalten, kommt heute die magersüchtige Halbinformation über bloß zwei Kabel, die “beschädigt” seien. Tatsächlich sind es jetzt schon sechs:


Das SeaMeWe-4 South East Asia-Middle East-Western Europe-4 nahe Penang Malaysia

 Das FLAG Europe-Asia bei Alexandria

Das FLAG ab der Küste von Dubai

 Das FALCON bei Bandar Abbas Iran

 Das SeaMeWe-4 ebenfalls Alexandria

 Das Kabel zwischen Qatar und United Arab Emirates von Qtel



Es gibt sogar Meldungen es sind insgesamt 8, wenn man die Trennung vor Marseille und im Suez-Kanal dazurechnet!

KABELAUSFÄLLE KEIN ZUFALL

Zuerst waren vier Unterseekabel an vier verschiedenen Orten durchtrennt worden. (Vgl. Harald Tribune vom 1.2.2008.) Zwei im Mittelmeer vor Ägypten und zwei im Persischen Golf. Die Frage lautet, wie das hatte geschehen können. Daß Schiffe, die ihre Anker über den Meeresboden hatten schleiften lassen, es in allen vier Fällen verursacht hätten, ist völlig unwahrscheinlich. So ein Schaden ist äußerst selten, und es sollte als ausgeschlossen gelten, daß er an vier unterschiedlichen Stellen gleichzeitig auftritt. Hinzukommt, daß die Stellen, wo Kabel verlegt sind, in den Schiffskarten eingetragen und auch auf See durch deutliche Bojen gekennzeichnet sind. Auch hatte Ägypten erklärt, eine Durchtrennung der beiden großen Europa-Asien-Kabel durch ankernde Schiffe vor Alexandria sei praktisch ausgeschlossen, da in den zwölf Stunden vor und nach dem Auftreten des Internetausfalls kein Schiff in der Nähe der Kabel gewesen, das Gebiet mit den Kabeltrassen offizielles Sperrgebiet sei. (vgl. Heise)

Schließt man Naturereignisse oder Unfälle aus, folgt daraus, daß jemand die Kabel mit einer bestimmten Absicht durchtrennt haben muß. Die Frage lautet: Wer war es? Welche Absicht hat ihn dabei geleitet? Hier gilt es, sich einmal eines historischen Faktums zu erinnern, auf das Freeman in seinem Blog Schall und Rauch erinnert.

ZUR HISTORIE VON KABELDURCHTRENNUNGEN

»Am Anfang des I. Weltkriegs hatte Deutschland fünf transatlantische Kabel die durch den Englischen Kanal liefen. Eins ging von Brest in Frankreich nach Vigo in Spanien, eins nach Tenerifa und Nordafrika, zwei nach New York über die Azoren. Die Briten haben als erste Aktion im Krieg mit dem Kabelschiff Telconia alle durchgetrennt. Es blieb nur eins nach Westafrika und Südamerika. Damit wurde Deutschland von der Aussenwelt abgeschnitten und gezwungen den starken Radiosender in Nauen bei Berlin für die Kommunikation zu verwenden. Dadurch wurden aber die Nachrichten vom britischen Geheimdienst sehr leicht abgefangen und entschlüsselt.«

WER BEREITET GERADE EINEN KRIEG VOR?

Die Frage lautet: Wer ist dabei, einen Krieg vorzubereiten? – Die Antwort ist völlig klar. Die Amerikaner sind dabei, einen Krieg gegen den Iran vorzubereiten, genauer: Sie sind gezwungen, einen Krieg gegen den Iran zu führen, wenn sie verhindern wollen, daß der Dollar und mit ihm die amerikanische Wirtschaft insgesamt völlig zusammenbricht. Denn das imperialistische Öl-Dollar Monopol, das den USA bis heute gestattet, auf Kosten der restlichen Welt zu leben, wird durch die angekündigte Eröffnung der iranischen Euro-Öl-Börse praktisch beseitigt. Die ganze Welt wird dann Öl in Euro kaufen können, was den Absturz des maroden Dollars in Bodenlose endgültig besiegelt.

DIE ZERSTÖRUNG DER KOMMUNIKATION IST DER ERSTE SCHRITT

Das Durchtrennen der Kommunikation mit der Aussenwelt ist einer der ersten Aktionen die in einem Krieg geschehen, um den Feind blind und taub zu machen. Freeman geht davon aus, dass die Amis, aber auch die Russen, runter getaucht sind und jedes Meereskabel mit einer Abhöreinheit, aber auch mit einer Sprengvorrichtung versehen haben, um auf Knopfdruck diese kappen zu können. All das wurde sehr gut im Buch “Blind Man’s Bluff: The Untold Story of American Submarine Espionage” von Sherry Sontag und Christopher Drew 1998 beschrieben.

Hatten die USA ein paar Tage vor dem 11. September 2001, nämlich am 5. September 500 Web-Seiten arabischer und muslimischer Herkunft durch das FBI schließen lassen , als eine Antiterroreinheit die Büros der Firma InfoCom Corporation in Texas überfällt. Über 80 Mann stürmen die IT-Firma, einschließlich FBI-Agenten, Secret Service Agenten, Agenten der Diplomatischendienstes, Steuerfander, Zollfander, Agenten der Einwanderungsbehörde, des Wirtschaftsministeriums und auch Computerexperten. Nach drei Tagen waren sie immer noch beschäftigt, jede Harddisk zu kopieren die sie finden konnten. InfoCom hosted die Webseiten zahlreicher Kunden aus den Nahen Osten, wie al-Jazeera (Satelliten TV Station), al-Sharq (Tageszeitung aus Qatar), und Birzeit (die Universität von Palestina).

Freeman fragt: »Wollte man damit jede Möglichkeit der Opposition und Gegendarstellung unterbinden, welche der offiziellen Story widersprechen würde, es waren arabische Terroristen die 9/11 gemacht haben?« – Und er erinnert an anderer Stelle an die Motorbootgeschichte in der Strasse von Homuz, wo der Iran sofort ein Video im Internet zeigte und die Amis damit als Lügner bloßstellte. Will man eine Gegendarstellung zu einem zukünftigen »Angriff« verhindern?



















DIE IRANISCHE ÖLBÖRSE – TODESSTOSS FÜR DEN US-DOLLAR?

Wir müssen uns klarmachen, daß die USA wegen der angkündigten neuen iranischen Ölbörse unter extremem Druck stehen. Hier ein aufschlußreicher Artikel von Russland.ru

»… Die iranische Regierung hat schlussendlich die ultimative “nukleare” Waffe entwickelt, die über Nacht das Finanzsystem zerstören kann, auf dem das amerikanische Imperium aufgebaut ist. Diese Waffe ist die iranische Ölbörse, die laut Plan im März 2006 starten soll. Die Börse wird auf einem Euro-Öl-Handelssystem basieren, was natürlich die Bezahlung in Euro impliziert. Dies stellt eine viel größere Bedrohung für die Hegemonie des Dollars dar als seinerzeit Saddam, weil es jedermann ermöglicht, Öl für Euro zu kaufen und zu verkaufen und damit den US-Dollar völlig zu umgehen. Es ist wahrscheinlich, dass fast jeder das Euro-Öl-System übernehmen wird:

- Die Europäer bräuchten keine Dollar mehr zu kaufen und zu halten, um Öl zu kaufen, sondern würden statt dessen mit ihrer eigenen Währung bezahlen. Die Einführung des Euro für Öltransaktionen ließe die europäische Währung den Status einer Reservewährung einnehmen, was den Europäern auf Kosten der Amerikaner zum Vorteil gereichen wird.

- Die Chinesen und Japaner werden mit besonderem Eifer die neue Börse annehmen, weil es ihnen erlaubt, ihre enormen Dollarreserven drastisch zu reduzieren und mit Euro zu diversifizieren, womit sie sich gegen die Abwertung des Dollars schützen können. Einen Teil ihrer Dollar werden sie auch in Zukunft halten wollen; einen zweiten Teil ihrer Dollarreserven werden sie vielleicht sofort auf den Markt werfen; einen dritten Teil werden sie für spätere Zahlungen verwenden, ohne diese Dollarbestände je wieder aufzufüllen, denn sie werden dafür ihre Eurobestände erhöhen.

- Die Russen haben ein inhärentes ökonomisches Interesse an der Einführung des Euro – der Großteil ihres Handels ist mit europäischen Ländern, mit ölexportierenden Ländern, mit China und mit Japan. Die Einführung des Euro würde mit sofortiger Wirkung den Handel mit den ersten beiden Blöcke abdecken, und im Laufe der Zeit den Handel mit China und Japan erleichtern. Darüber hinaus verabscheuen die Russen offensichtlich das weitere Halten von an Wert verlierenden Dollar, weil sie seit kurzem wieder auf Gold setzen. Die Russen haben außerdem wieder ihren Nationalismus belebt, und falls die Übernahme des Euros die Amerikaner umbringen kann, werden sie ihn mit Freude übernehmen und selbstgefällig den Amerikanern beim Sterben zu schauen.

- Die arabischen erdölexportierenden Länder werden den Euro begierig übernehmen, um auf diese Weise den Anteil ihrer steigenden Mengen an an Wert verlierenden Dollar zu senken. Wie die Russen handeln sie vornehmlich mit europäischen Ländern, weswegen sie die europäische Währung sowohl wegen ihrer Stabilität als auch als Schutz gegen Währungsrisiken präferieren, ganz zu schweigen von ihrem Jihad gegen den ungläubigen Feind.«

ZUSAMMENFASSUNG

Es gibt gute Gründe anzunehmen, daß sich die USA in einem Zustand akuter Panik befinden. Schon der Irak-Krieg scheint nicht des Öls selbst wegen, sondern vor allem deshalb geführt worden zu sein, um verhindern, daß Ölkäufe in Euro abgewickelt werden können. Viele hatten Bush für seinen Angriff auf den Irak kritisiert, weil sie glaubten, daß es ihm um die Eroberung der irakischen Ölfelder ging. Allerdings konnten diese Kritiker nicht erklären, warum Bush es überhaupt nötig gehabt hätte, diese Ölfelder zu erobern – er hätte ja einfach kostenfrei Dollar drucken lassen und mit diesen soviel Öl kaufen können, wie er benötig. Er muß daher andere Gründe für seine Invasion gehabt haben. Das amerikanische Finanzsystem beruht auf einer schamlosen Ausbeutung der restlichen Welt mithilfe des Dallar-Öl-Systems. Wird dieses durch eine neue Ölbörse beseitigt, in der auch mit anderen Währungen bezahlt werden kann, sinkt der Wert des Dollars ins Bodenlose und brechen das ohnehin heftig kränkelnde Finanzsystem Amerikas und mit ihm die gesamte Wirtschaft in sich zusammen. Die Einführung der iranischen Ölbörse muß ein Kriegsgrund für die USA sein. Die Kappung der Unterseekabel dient der datentechnischen Isolierung Irans und der arabischen Welt. Diese Kappung erscheint vor dem Hintergrund des Geschilderten als deutliches Zeichen dafür, daß ein Krieg gegen den Iran unmittelbar bevorsteht.