Islampress

Wenn Ramadan zu Ende geht

Vom heiligen Propheten (s) wird berichtet, er habe gesagt: »In der letzten Nacht des Ramadân versammeln sich alle Him­mels­bewohner und weinen über das Unglück, das über die Gemeinde Muhammads hereinbricht.« Seine Gefährten fragten ihn: »Was ist dieses Unglück, o Prophet Allâhs?« »Das Unglück ist dies«, antwortete der heilige Prophet, »daß der Ramadân zu Ende geht, und mit ihm all die Segnungen, die er der Menschheit bringt.«

Himmel und Erde weinen darob, daß der Ramadân vergangen ist, während wir doch eigentlich die sind, die weinen sollten, uns aber bedecken die Schleier der Achtlosigkeit, und wir wissen von nichts. Im Ramadân wer­den alle Gebete erhört, und jedes Almosen, Sadaqa, das man spendet, jede Form des Gebetes zählt ein Vielfaches mehr als sonst. Die Sünden wer­den vergeben und die Strafe der Sünder aufgehoben. Wenn ein Mensch im Ramadân stirbt, wird er unmittel­bar ins Paradies getragen, ohne die Strafe des Grabes ertragen zu müssen. Gelobt sei Allâh der Erhabene, der uns diesen heili­gen Monat beschert hat!


aus: Amina Adil, “Ramadan – Über die heiligen Monate Rajab, Sha‘bân, Ramadân, das Fasten, das Gebet und mancherlei mehr” - Die schönsten Überlieferungen zu den heiligen Monaten, besonders dem gesegneten Ramadân – http://www.spohr-publishers.de/books/46-ramadan