Islampress

Georgien und der Dritte Weltkrieg





















Daß der bisherige Kommandeur der Fregatte Lübeck, die gerade im Schwarzen Meer eingetroffen ist – das Bild zeigt ein von Spanien dorthin geschicktes Boot -, in völlig überhasteter Weise durch einen neuen Kapitän ersetzt wurde, der geradewegs vom größten US-Marine-Stützpunkt unweit Washingtons kommt, läßt nichts Gutes ahnen. Wir gehen hier der Frage nach, ob mit dem Kaukasus-Konflikt und der Art und Weise, wie er vom Westen geschürt wird, ein neuer Weltkrieg zu einer realen Möglichkeit wird, und was aus der Sicht prophetischer Überlieferungen dazu gesagt werden kann.


VERGIFTUNG DER INTERNATIONALEN BEZIEHUNGEN DURCH SCHARFMACHER IN DER NATO

Ein Leser des Focus-Artikels über die Kritik Rußlands an der NATO-Präsenz im Schwarzen Meer fühlt sich an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges erinnert und schreibt: «Auch damals gab es Imponiergehabe mit der Flotte, unüberlegte Bündnispolitik und Großsprecherei statt Verhandlungsbereitschaft und kühler Vernunft."

Der frühere Chefstratege der Bundeswehr, Ulrich Weisser, hat heftige Kritik an der Rußland-Politik der NATO geübt und im Kölner Stadt-Anzeiger erklärt, das Bündnis steuere auf eine Konfrontation mit Rußland zu, deren Gefahren in keinem Verhältnis zu den Problemen Georgiens stünden. «Die Scharfmacher in der NATO, allen voran die USA, haben durchgesetzt, dass es vorerst keine Sitzungen des NATO-Russland-Rates mehr gibt.» Dabei sei, so Weisser, der NATO-Rußland-Rat gerade «als Forum für Konsultationen» in Krisenzeiten gegründet worden.

Eine schwer erträglich faktenverdrehende heuchlerische Kommentierung der Geschehnisse im Kaukasus durch die USA und ihre europäischen Verbündeten und den größten Teil des Mainstream-Journalismus hat das Klima der internationalen Beziehungen zusätzlich in einer Weise verseucht, daß alles als möglich erscheint.


WAHNSINNIGE IN WASHINGTON KÖNNTEN GROSSEN KRIEG FÜR DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME HALTEN

Einer offenkundig aus Verbrechern bestehenden US-Regierung, die morden, plündern, rauben läßt und sogar von Teilen ihres eigenen Militärs für absolut durchgeknallt, ja wahnsinnig gehalten wird, wäre alles zuzutrauen. Ein großer Krieg würde den Niedergang des amerikanischen Wirtschaftssystems wenigstens hinauszögern, vielleicht ja sogar verhindern.

Und schließlich würde ein großer Krieg auch zu dem gehören, was der Einrichtung einer aus Eliten und Bankern bestehenden Weltregierung vorauszugehen hätte, wie es David Rockefeller sich vorstellt, der auf einem Bilderberg-Treffen 1991 in Baden-Baden in Deutschland erklärt hatte, nichts wäre so sehr geeignet, die Völker der Welt die Vorteile einer Weltregierung erkennen zu lassen, wie eine große Katastrophe.


DIE RELIGIÖSER ÜBERLIEFERUNG ENTSPRINGENDE SICHT

Wir alle kennen die Überlieferungen in den drei monotheistischen Weltreligionen, in denen ein «Großer Krieg» – «al-hamat ul-kubrâ», «Harmageddon» oder «Armageddon» geheißen – vorausgesagt wird. Die Frage lautet:

Gibt es in den prophetischen Überlieferungen Hinweise darauf, daß die Kaukasus-Krise den Großen Krieg auslöst?

Unter den Überlieferungen zu den kommenden Ereignissen scheint die der Muslime die bei weitem ausführlichste zu sein, was nicht zu verwundern braucht, ist sie doch die jüngste der abrahamitischen Religionen, dessen Prophet, Sayyidina Muhammad (s), Hunderte und aber Hunderte von Aussagen zu den kommenden Ereignissen bzw. dem Erscheinen Sayyidina Mahdis, der Friede sei auf ihm, getroffen hat. Das 101. und letzte Zeichen für die Ankunft Sayyidina Mahdis wird der Ausbruch des Großen Krieges sein. Was aber ist es, das dem Ausbruch des Großen Krieges unmittelbar vorausgeht? Die Antwort lautet:


DIE RUSSEN MARSCHIEREN IN DIE TÜRKEI EIN

«Das erste Zeichen ist: Russen kommen in die Türkei. Gewaltige russische Kräfte werden im Westen von Aleppo sein. Sie werden zur Ebene von Yarmuq bei Aleppo vorstoßen.» Das sagt Sheikh Nazim Efendi in seinem Buch ARMAGEDDON, in dem seine zu verschiedenen Zeiten zu dieser Frage gehaltenen Ansprachen zusammengefaßt sind.

Das erste Zeichen des Krieges soll also sein, daß die Russen in die Türkei einmarschieren. Diese Auskunft fand vor Jahren eine schöne Bestätigung, als Hajji Orhan, ein Freund, auf seiner letzten Hajj im Jahre 2001 fünf verschiedene Walis (`Freunde Gottes´), fünf verschiedene Heilige gefragt hat, was das entscheidende Zeichen dafür wäre, daß Sayyidina Mahdi, ‘alaihi salâm, erscheint. Wie er mir in der letzten Woche erzählte, haben alle fünf der zu verschiednenen Gelegenheiten dazu Befragten genau dieselbe Antwort gegeben: «Das entscheidende Zeichen ist, daß die Russen in die Türkei einmarschieren und Istanbul besetzen.»

Unser Scheich, Maulana Sheikh Nazim Efendi, soll, wie Hajji Orhan erzählte, seinen Bericht darüber mit den Worten quittiert haben: «Das ist haargenau die Wahrheit.»


ABSCHLIESSENDE FRAGE

Für uns stellt sich mit allen Lesern dieses Blogs abschießend die Frage:

Gibt es innerhalb der sich gerade jetzt verschärfenden Kaukasus-Krise ein verständliches Szenario, innerhalb dessen es plausibel wäre, daß die Russen in die Türkei einmarschieren?

Ob und wenn ja wie die Kaukasus-Krise den Dritten Weltkrieg einleiten könnte, hängt, so wir die prophetischen Überlieferungen mit berücksichtigen, genau an dieser Frage.

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